So wird der Toilettengang zum Kinderspiel

Ein Kind, das schon einmal unter Verstopfung gelitten hat oder auch nur Schmerzen beim Stuhlgang hatte, kann der Toilette gegenüber generell Abneigung empfinden. Umso wichtiger ist es, dass Sie diese Vorbehalte nicht durch Erfolgsdruck verstärken. Loben Sie hingegen Fortschritte – und sei es nur, dass ihr Kind selbständig vermittelt, wenn es auf die Toilette muss!

Das hilft beim Toilettengang

Regelmäßigkeit und Ruhe sind die ersten, wichtigsten Bestandteile eines Toilettentrainings: Planen Sie daher immer die gleiche Tageszeit dafür ein. Ideal ist der Zeitpunkt nach den Hauptmahlzeiten, denn dann ist der Darm von Natur aus am aktivsten. Begleiten Sie Ihr Kind aufs Töpfchen. Eine Geschichte vorlesen oder Musik hören hilft beim Entspannen. Größere Kinder können Sie ermuntern, für mindestens 10 Minuten die Toilette aufzusuchen, um wenigstens einen Versuch zu unternehmen. So findet ihr Kind leichter die nötige Ruhe und Entspannung. Führen Sie ein Toilettentagebuch – das erfüllt einen doppelten Zweck: In Verbindung mit einer Belohnung (z. B. einem Zoo-Besuch nach dem 20. erfolgreichen Toilettengang) motiviert es Ihr Kind, und Sie behalten den Überblick!

Toilettentraining will gelernt sein!

Das erleichtert Ihrem Kind den Toilettengang:

  • Regelmäßigkeit und Ruhe
  • Fußkontakt durch Hocker oder Toilettenleiter
  • Kindertoilettensitz
  • Anreize wie Spielzeug, Malbücher, Comics
  • Stuhltagebuch zum Eintragen der Erfolge