Wenn das große Geschäft zum großen Problem wird …

Verdauungsprobleme sind für niemanden ein Vergnügen. Betreffen sie aber auch noch die eigenen Kinder, so ist das für die Eltern doppelt schwer: Selbst wenn sich das Kind noch nicht mitteilen kann, spüren Mutter und Vater doch, dass etwas nicht stimmt und leiden mit, wenn das Kleine Bauchschmerzen hat. Und diese Sorgen sind durchaus berechtigt, denn etwa 30 % aller Kleinkinder und Schulkinder sind mindestens einmal von Verstopfung betroffen. 
Auch sollte man eine Verstopfung bei Kindern nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn sie hat unter Umständen ernste Folgen. Eine unbehandelte Verstopfung kann chronisch werden; dann gerät das Kind in einen Teufelskreis:

Hat es schon einmal schmerzhafte Erfahrungen beim Stuhlgang gemacht, so hält es womöglich beim nächsten Mal aus Angst vor erneuten Schmerzen den Stuhl zurück. Das führt zu einer Ansammlung von Stuhl im Darm, der weiter verhärtet und den nächsten Versuch auf dem Töpfchen erst recht zur Qual macht. Diesen Kreislauf gilt es so schnell wie möglich zu durchbrechen, damit das Kind nicht unnötig leidet.